Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten (AvS) Hamburg lag noch in Trümmern, als kurz nach Kriegsende diejenigen Sozialdemokraten, welche die Gefängnisse und Konzentrationslager der Nazis überlebt hatten, sich zusammenschlossen, um die Erinnerung an die Frauen und Männer wachzuhalten, die dem Terrorsystem trotzten. Nun ging es darum, eine Demokratie aufzubauen und mit Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit dafür zu sorgen, dass nie wieder eine Diktatur in Deutschland entstehen könnte. Wenige Jahre später mussten sie auch an die Leiden und Opfer derjenigen Sozialdemokraten erinnern, die im Widerstand gegen das kommunistische System verhaftet wurden oder gar ihr Leben ließen. Die Arbeitsgemeinschaft erinnert daher mit Veranstaltungen, Publikationen und Zeitzeugenberichten an
und ebenso gehört dazu, sich für Gedenk- und Erinnerungsstätten einzusetzen, Minderheiten und Verfolgte zu schützen und sich für die freiheitliche Demokratie zu engagieren. Noch immer bilden ehemals Verfolgte, ihre Kinder oder ihre Freunde das Rückgrat der Arbeitsgemeinschaft, aber sie werden älter und heißen jedes Parteimitglied willkommen, das mitarbeiten möchte. Die AvS führt drei bis viermal im Jahr - teils mit Kooperationspartnern -Veranstaltungen durch, und freut sich über Gäste! Besonders wird auch auf die Lesungen und Vorträge „Dienstags in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel“ (Tel. 428 96 512 Außenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme) hingewiesen. Informationen über Termine von Veranstaltungen des AvS: SPD-Landesorganisation Tel. 280 84 80 Der Arbeitskreis Geschichte der Hamburger SPD Seit November
2000 engagieren sich im Arbeitskreis Geschichte Menschen mit Interesse an historischen
Fragen. Wir forschen, diskutieren und informieren über die Geschichte der
Hamburger Sozialdemokratie und der Arbeiterbewegung. |